Szenischer Werbefilm „Crime Stories“ 🎬

Ich durfte als Produzent von Kreativfilm eine spannende Auftragsproduktion, mit dem Anspruch eines szenischen Werbefilms mit meinem Team begleiten. In dieser Videoproduktion fĂŒr Willich gab es besondere und kreative Herausforderungen fĂŒr mich als Filmemacher.

Diesmal war es ein szenischer Werbefilm in Form eines dokumentarischen Spielfilms, der von uns als Filmproduktion in Willich realisiert wurde: Die Rede ist von der Serie „Crime Stories“ – einer Filmserie, bei der in neunminĂŒtigen Videos spektakulĂ€re KriminalfĂ€lle verfilmt werden.

Videoproduktion in Willich

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Die Stadt Willich hatte geplant, zu ihrem 50. Geburtstag live vor Zuschauern spannende KriminalfĂ€lle aufzufĂŒhren. Wegen der Corona-Pandemie war das in diesem Jahr aber nicht möglich: Noch immer sind Live-Veranstaltungen nicht oder nur unter ErfĂŒllung enormer Auflagen und EinschrĂ€nkungen ĂŒberhaupt realisierbar. Also musste eine Alternative her, um den 50. Geburtstag dennoch gebĂŒhrend feiern zu können. Das Willicher Kulturteam ĂŒberlegte fieberhaft und entschied sich schließlich, die KriminalfĂ€lle in einer Videoreihe von neunminĂŒtigen Filmen umzusetzen. Diese Filmproduktion ist auf dem stĂ€dtischen YouTube-Kanal von Willich zu sehen.

Dabei geht es in „Willich History: Crime Stories“ um einen fiktiven Detektiv namens „Piet Persson“. Er wird von der Festspiel-Ikone Sven Post gespielt. Der Detektiv ist in den Filmen spektakulĂ€ren KriminalfĂ€llen aus vergangenen Jahrhunderten auf den Spuren. Das Team von Kreativfilm ĂŒbernahm bei der Videoproduktion die Regie, die Konzeption des Drehbuchs und die Umsetzung des Projekts, wobei wir historisch und fachlich von Willichs Stadtarchivar Udo Holzenthal beraten wurden. Auf diese Weise entstand eine professionelle und spannende Videoproduktion fĂŒr Willich.

Die Stadt Willich machte die Not zur Tugend

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Die Stadt Willich hat lange ĂŒberlegt, wie die in diesem Jahr nicht stattfindenden Live-Veranstaltungen zur 50-Jahr-Feier ersetzt werden könnten. Da war die Videoproduktion Willich eine clevere Idee: Aktuell ist aufgrund der Pandemie kein oder nur ein sehr eingeschrĂ€nktes Live-Publikum erlaubt. Mit den Filmen können deutlich mehr Personen erreicht werden, als es bei einer Vor-Ort-Veranstaltung ĂŒberhaupt möglich wĂ€re.

Im Moment können die Filme ausschließlich ĂŒber den stĂ€dtischen YouTube-Kanal angesehen werden, der ĂŒber die sozialen Medien beworben wird und auf der Website der Stadt verlinkt ist. In der nĂ€chsten Zeit sind noch weitere Filme der Crime-Reihe geplant.

Dreh an den Original-SchauplÀtzen mit authentischen Requisiten

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Die Filme wurden, insofern das möglich war, an den Original-SchauplĂ€tzen gedreht. Aber auch in der Dorenburg, in der Kempener Altstadt und im Schiefbahner Heimatmuseum war ich mit meinem Team vor Ort, um die Filmproduktion Willich umzusetzen. Ich kĂŒmmerte mich um die Kamera und die Produktion, wĂ€hrend Florian Siebert, die Regie ĂŒbernahm. Uns war es wichtig, eine spannende Mischung aus Dokumentation, Spielfilm, Reportage, Theater und „Scripted Reality“ umzusetzen. So ist eine lebendige und professionelle Produktion entstanden, die aber nichtsdestotrotz einige Momente zum Schmunzeln bereithĂ€lt. Eine Herausforderung bei dem Projekt bestand darin, dass das Budget knapp war. Es war maximal ein Drehtag pro Film möglich und die KostĂŒme und Requisiten wurden aus verschiedenen Stellen organisiert. Trotzdem oder genau deswegen hatten sowohl wir als auch Schauspieler Sven Post viel Spaß an dem Dreh.

Besondere Highlights beim szenischen Werbefilm

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Dieser Dreh fĂŒr die Willich Crime Stories hatte fĂŒr uns von Kreativfilm allerhand Highlights zu bieten. Fest stand von Anfang an: Umgesetzt werden sollte ein szenischer Werbefilm mit einem Schauspieler, der jedoch wie ein Spielfilm produziert werden sollte. Denn es war der Stadt Willich wichtig, dass kein klassischer Werbefilm entstand, sondern dass die Videoproduktion einen dokumentarischen Stil bekommt. Da wir nur einen Schauspieler hatten, ĂŒbernahm er eine Doppelrolle. So waren humorvolle Rollenwechsel möglich, die den Zuschauer definitiv zum Schmunzeln bringen. Da unser Schauspieler Sven Post auch am Theater spielt, konnte er sich in beide Rollen gut hineinversetzen und es gelang uns eine professionelle Inszenierung mit etlichen humorvollen Stellen.

Gedreht haben wir an historischen SchauplĂ€tzen mit passenden Requisiten, weshalb die Filmreihe insgesamt sehr authentisch wirkt. Der erste Kurzfilm trĂ€gt den Titel „Helmes von der Schiefbahn“ und spielt im 18. Jahrhundert. Der zweite Kurzfilm heißt „Schießerei im BĂŒttgerwald“. Er spielt in den 1970er-Jahren. Beide Filme sind auf jeden Fall sehenswert und abwechslungsreich, denn es handelt sich hierbei nicht um klassische Werbefilme, die ein Produkt oder eine Marke in den Vordergrund stellen, sondern um kurze und prĂ€gnante Videos im Stil eines Spielfilms.

Trailer zur Serie

Alles in allem kann ich als Producer und Kameramann sagen, dass diese Werbefilmproduktion viel Spaß gemacht hat. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Willich und unserem Schauspieler war uns eine wahre Freude. Wir hatten ein paar abwechslungsreiche Drehtage und sind auch mit dem Endergebnis mehr als zufrieden.

Uns als Filmemacher hat an diesem Auftrag besonders gut gefallen, dass es eben mal nicht um einen klassischen Werbefilm ging, sondern vielmehr um eine dokumentarische Umsetzung des historischen Materials unter Spielfilmbedingungen. Das war eine gelungene Abwechslung zu unserem ĂŒblichen Drehalltag, weshalb wir uns schon auf das nĂ€chste Projekt freuen.