Beispiele für den Imagefilm – Der Ratgeber von Kreativfilm

Imagefilme für Unternehmen sind das perfekte Marketingtool um die Außenwahrnehmung des Unternehmens bei potentiellen Kunden zu beeinflussen? Wer etwas mit Branding Markenpositionierung auf dem hart umstrittenen Markt zu tun hat, ist gut beraten, sich das Potential der audiovisuellen Medien zu nutze zu machen.

Ich betreue bereits seit 2010 zahlreiche Kampagnen und Imagefilm-Produktionen meiner Kunden in ganz Deutschland. In diesem Artikel möchte ich Ihnen auch anhand von Imagefilm-Beispielen zeigen, welches Konzept für den Film denkbar ist.

Was sind eigentlich Imagefilme? Was unterscheidet ihn von einem klassischen Werbespot? Für wen werden Imagefilme produziert und wo kommen sie zum Einsatz? Mit welchem Budget muss man rechnen? Immer wieder erreichen mich ähnliche Fragen zur Imagefilm-Produktion. Ich möchte in diesem Artikel das Phänomen Imagefilm aus der Sicht eines Medienexperten genauer beleuchten. Ich erkläre nicht nur den Begriff, sondern liefere auch zahlreiche Beispiele für den Imagefilm aus der Praxis. Es gibt viele verschiedene Imagefilm Arten, auf die ich hier im Blog von Kreativfilm eingehen werde.

Filme erreichen den User emotional. Alle Sinne werden angesprochen. Ein gut entwickeltes Storytelling für das Video sorgt für Spannung. Filmmusik, Farblook, Schnitttempo, Geräusche oder die Klangfärbung der Sprecherstimme können gezielt eingesetzt werden, um den Zuschauer auf emotionaler Ebene anzusprechen. Was könnte besser geeignet sein, um beim Betrachter das gewünschte Image einer Marke oder eines Unternehmens, also die Außenwahrnehmung, zu beeinflussen?

INHALTSVERZEICHNIS

In unseren eigenen Imagefilm erklären wir, wie wir gemeinsam Imagefilme für Praxen realisieren und worauf es dabei für uns ankommt. Das s.g. „Kick-Off“ lässt sich auch auf andere Brancen übertragen und betrifft auch das Briefing was wir mit unseren Kunden besprechen.

Was ist ein Imagefilm?

Ein Imagefilm ist ein kurzes und prägnantes Film-Portrait einer Firma, einer Marke oder eines Produktes. Er dient dazu, für das Unternehmen oder die Marke zu werben und soll zu Markenbildung und Markenbindung beitragen. Wie der Name schon sagt ist es Aufgabe eines Imagefilms, das besondere Image des Auftraggebers hervorzuheben. Es geht immer um die Erschaffung eines positiven Images mit audiovisuellen Mitteln.
Ähnlich wie Werbespots hat er also eine werbende Absicht, ist aber meist portraithafter und kann dabei stilistisch an journalistische bzw. dokumentarische Filme erinnern.

In der Regel handelt es sich um kurze Filme von wenigen Sekunden bis zu einer Spiellänge von üblicherweise nicht mehr als zehn Minuten.
Ein gutes Storytelling ist beim Video sehr wichtig. Eine bloße Aneinanderreihung von Produktbildern oder Räumlichkeiten würde den Zuschauer langweilen und nicht das gewünschte Ziel erreichen. Die Geschichte muss funktionieren und gut rüber kommen. Mit dramaturgischen Mitteln soll beim Zuschauer ein ganz bestimmter Effekt erreicht werden.

Ein Imagefilm kann sich dabei allen filmischen Mitteln bedienen. Imagefilme können je nach Budget und professionellem Können der Filmemacher sehr aufwendig und komplex gestaltet werden und einer Filmszene des großen Kinos in nichts nachstehen. Häufig geht es im Imagefilm neben der Erschaffung eines positiven Images auch um den Transport von Informationen. Er erfüllt dann neben dem suggestiven gleichzeitig einen informativen Zweck. (Quelle: Wikipedia)

Der Film zielt direkt auf die Emotionen des Zuschauers ab. Der Betrachter hört, sieht und fühlt das, was er im Video sieht. Das schafft auf diese Weise kein Text, keine Printanzeige und kein Radiospot. Nur der Film schafft es, so viele Sinne gleichzeitig anzusprechen.

Wo kommen Imagefilme zum Einsatz?

Ein beliebter Einsatzort für Imagefilme für Unternehmen ist auf Messen. Auf Großbildschirmen oder Projektionsleinwänden informieren sie dort den Messebesucher in Form eines Unternehmensvideos. Sie transportieren Stimmungen und Emotionen und lenken die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf den Stand.

Firmenintern werden Imagefilme gerne zu Mitarbeiterschulungen verwendet. Als DVDs können Sie an Interessenten verteilt werden. Auch bei Firmenpräsentationen ist der Imagefilm ein beliebtes Mittel, um beim Betrachter positive Emotionen zu wecken. (Quelle: Wikipedia). Der größte Einsatzbereich für Imagefilme liegt in letzter Zeit jedoch sicherlich im Internet. Hier werden sie einem breiten Publikum präsentiert und verbreiten sich im Besten Fall wie von selbst, insbesondere in den sozialen Netzwerken und auf YouTube, der gößten Suchmaschine für Videos.

Kosten für die Videoproduktion

Bei jedem Imagefilm stellt sich zu Beginn die Frage, welche Technik zum Einsatz kommen soll und welche Kosten die Videoproduktion mit sich bringt. In einem ausführlichen Vorgespräch kläre ich mit meinen Kunden, welche Ziele mit dem Film erreicht werden sollen. Wichtig ist auch die Frage nach der Zielgruppe. Dementsprechend entscheiden wir uns für verschiedenen technische Komponenten, um den gewünschten Filmlook zu erreichen. In den meisten Fällen rate ich meinen Kunden inzwischen zu Filmaufnahmen mit 4K Technik. Das hat viele verschiedene Gründe. Wenn Sie sich genauer für das Thema interessieren, finden Sie detaillierte Informationen dazu in meinem Artikel über unsere 4K Videoproduktionen.
Dort stelle ich auch unsere verschiedenen Kameramodelle und deren unterschiedliche Einsatzbereiche vor. Ich gehe auf die Begriffe 4K und Ultra HD ein und erläutere die Unterschiede in der Postproduktion.

Viele überzeugte Kunden bestätigen mir, dass sie am Ende mit der Entscheidung sehr zufrieden sind, auch wenn sie zunächst gewisse Mehrkosten mit sich bringen. Bedenkt man, dass ein Imagefilm dafür gedacht ist, das eigene Unternehmen zu repräsentieren, wird jedoch schnell klar, dass man nicht an Qualität sparen sollte.

Wer seinem Film zusätzlich ein gewisses Etwas verleihen möchte, um sich so von anderen Filmen abzugrenzen oder das eigene Unternehmen aus einer außergewöhnlichen Perspektive zu zeigen, dem bieten mein Team und ich professionelle Drohnenbilder an. Drohnen erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Meine Erfahrung zeigt, dass immer mehr Unternehmen professionelle Drohnenbilder in ihr Unternehmensvideo integrieren.
In meinem Artikel über professionelle Luftaufnahmen setze ich mich genauer mit den Vorteilen und dem Mehrwert der Vogelperspektive auseinander.

Luftaufnahmen haben, auch wenn sie inzwischen weit verbreitet sind, immer noch einen spektakulären Charakter. In diesem Beispielvideo sieht man, wie Imagefilme ohne viel Worte durch professionelle Luftaufnahmen aufgewertet werden können.

 

Imagefilme versus Werbespot

Viele Kunden fragen mich, was genau der Unterschied von einem Imagefilm und einem Werbespot ist. Daher möchte ich kurz auf ein paar typische Merkmale der Imagefilm-Produktion eingehen, die diesen von einem klassischen Werbespot unterscheiden.

Wie bereits beschrieben geht es beim Imagefilm darum, eine positive Außenwahrnehmung zu erzielen, also das Image optimal zu beeinflussen. Es geht meist weniger um ein einzelnes Produkt, als um das Unternehmen, die Praxis oder die Marke selbst. Die meisten Imagefilme sind real gedreht und zeigen sehr häufig, anders als im Werbespot, echte Menschen. Der Firmenchef kommt zu Wort, die Räumlichkeiten des Unternehmens werden gezeigt oder Mitarbeiter werden interviewt und machen das Unternehmen „nahbar“. Beim Werbespot hingegen kommen in der Regel professionelle Schauspieler oder Testimonials zum Einsatz. Das heißt nicht, dass ein Imagefilm rein dokumentarisch ist. Ein Imagefilm hat in der Regel sowohl eine portraitierende als auch eine werbende Funktion. Ziel ist es, das Unternehmen vorzustellen und die Zielgruppe zu erreichen. Ein Imagefilm dient der Vertrauensbildung, soll für Transparenz sorgen (daher oft auch der Blick in die eigenen Firmenräume) und ist dabei meist gleichzeitig informativ.

Für den Einsatz eines Imagefilms gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die Einbindung auf die Firmenseite ist nur eine davon, die gleichzeitig einen positiven Nebeneffekt auf das Ranking der Webseite hat. Auch bei Recruiting-Prozessen werden Imagefilme gerne verwendet, um die richtigen Bewerber anzusprechen und den Bewerbungsprozess zu erleichtern. Wie das funktioniert, habe ich in meinem Artikel zum Thema Recruitingfilme für Unternehmen erläutert.

Offline kommen Imagefilme beispielsweise bei Messeständen oder Firmenveranstaltungen zum Einsatz oder werden als PR-Material zur Verfügung gestellt.

Imagefilme können länger sein als Werbespots, die in der Regel sehr kurz gehalten sind. Beim Werbespot spielt die Länge des Spots einen wesentlichen Faktor bei den Kosten für die Ausstrahlung im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand. Beim Imagefilm, der für den Einsatz auf Messen oder im Internet geplant ist, spielt die Länge keine so große Rolle. Außer bei den Produktionskosten entstehen durch einen längeren Film keine zusätzlichen Kosten für die Ausstrahlung.

Ein Werbespot dient in der Regel dazu, die Bekanntheit eines Produktes oder einer Marke und die Verkaufszahlen zu steigern. Im Vordergrund steht daher oft ein Gefühl, das vermittelt werden soll. Es geht selten um genaue Informationen zum Produkt oder echte Menschen und Firmenräume.

Oftmals kommen bei Werbespots Helden oder andere Sympathieträger zum Einsatz, mit denen sich der Zuschauer identifizieren kann. So kann er positive Eigenschaften auf das Produkt projizieren. Natürlich sind die Übergänge manchmal fließend. Ähnlich wie unser Werbespot für eine Shampoo Marke werden inzwischen viele Werbespots auch für die Verbreitung im Internet verwendet und dienen hier dem Imageaufbau der Firma. Anders herum wird man wohl kaum längere Imagefilme als Werbefilme im Fernsehen zeigen.

 

Social Media Clips

Social Media sind für Imagefilme eine ideale Plattform, da sich gut gemachte Imagefilme hier wie von selbst verbreiten können. Mit Social Media Clips erreichen auch kleine und mittelständische Unternehmen mit ihren Unternehmensvideos eine große Reichweite, ohne dadurch weitere Kosten zu haben. Wie im Abschnitt „Imagefilm versus Werbespot“ erwähnt, muss man bei einer Ausstrahlung eines Werbespots im Fernsehen mit erheblichen Kosten rechnen. Dabei zählt jede Sekunde und die Ausstrahlung eines längeren Spots können sich die meisten kleinen und mittleren Unternehmen gar nicht leisten. Zum Beispiel liegen Werbespots von einer Länge von ca. 40 Sekunden bei einem Budget von ca. €60.000,- für eine einmalige Schaltung in der Prime Time bei RTL.

Hier liegt der Vorteil von Social Media Clips für die Verbreitung im Internet auf der Hand. Die Kosten für Fernsehwerbung stehen in keinem Verhältnis zur Webverbreitung. Mit einem Social Media Clip hat man in der Regel auch weniger Streuverluste, da man die Videos so einstellen kann, dass genau die passende Zielgruppe erreicht wird. Das ist ein großer Vorteil der Sozialen Netzwerke, die Unternehmen behalten die Kosten für die Imagefilm-Produktion im Blick. Selbst Einzelpersonen haben so die Chance, erfolgreich auf sich und ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.

Der Imagefilm im Kino

Kürzere Imagefilme, die viel mit Emotion und Stimmung spielen, können durchaus auch fürs Kino geeignet sein! Viele Kunden kommen gar nicht auf die Idee, ihren Imagefilm auch auf der großen Leinwand zu präsentieren. Dabei ist gerade auch für mittelständische Unternehmen oftmals eine Ausstrahlung im Kino viel sinnvoller als im Fernsehen, da hier die Zielgruppe genauer definiert werden kann und die Ausstrahlung lokal beschränkt werden kann auf die Region, die für das Unternehmen von Interesse ist. Dadurch werden Kosten gespart. Außerdem erreicht man den Zuschauer meist in einer positiven Stimmung, da der Gang ins Kino immer noch etwas besonderes ist. Genauere Informationen zu Vorteilen und dem Budget finden Sie in meinem Beitrag über die Kosten für einen Kinospot.

Recruitingfilme für die Mitarbeitergewinnung

Wie oben schon erwähnt, lassen sich Imagefilme in Recruiting-Prozesse von Unternehmen integrieren. Der Einsatz von Videos für Stellenausschreibungen wird immer beliebter und bringt viele Vorteile mit sich. Im HR-Marketing zählt die Online-Stellenanzeige zu den Top-Recruiting-Strategien. Der Trend zur audiovisuellen Online-Stellenanzeige ist offensichtlich. Sie besitzen einen unverkennbaren Mehrwert für beide Seiten im Bewerbungsprozess. Auf Seiten der Unternehmer ist eine Steigerung der Aufmerksamkeit und Reichweite für die Stellenanzeige zu verzeichnen. Es ist auch mit einer Zeitersparnis im Auswahlverfahren zu rechnen: durch informative Videos, die nur eine sehr spezielle Zielgruppe ansprechen, kann der Bewerberzufluss im Vorfeld reguliert werden. Die Chancen auf wenige Zuschriften von wirklich qualifizierten Bewerbern erhöhen sich.

Imagefilme, die ein authentisches Bild des Unternehmens wiedergeben und dabei gleichzeitig die Gefühle des Betrachters ansprechen, erhöhen die Chancen auf ein positives Match mit Langzeitwirkung. Insbesondere bei weniger gängigen Berufen können die potentiellen Bewerber dank der audiovisuellen Anzeige eine genauere Vorstellung davon bekommen, wie die Tätigkeit aussehen wird.

Der Recruitingfilm sollte demnach in jedem Fall informieren und dabei durch ein gutes Storytelling gleichzeitig emotional ansprechend und unterhaltsam sein. Er sollte das Unternehmen positiv, aber auch realitätsnah darstellen um spätere Enttäuschungen auf Bewerberseite zu vermeiden. Ein gut gemachter Recruitingfilm verhilft Ihnen als Unternehmen im besten Fall zu dem idealen Bewerber, der perfekt zur ausgeschriebenen Stelle passt und lange Jahre in der Firma bleibt!

Der Imagefilm als Produktvideo

Wie der Name schon sagt, stehen beim Produktvideo einzelne Produkte im Rampenlicht. Die Videoproduktion konzentriert sich demnach darauf, in einem Imagefilm-Konzept in der Phase der Vorproduktion die Vorzüge und Besonderheiten des Produktes herauszuarbeiten. Es wird eine Kernidee herausgearbeitet, die das Produkt auf den Punkt bringt. Dann geht es darum, das Produkt audiovisuell so zu portraitieren, dass das Produkt als echtes Highlight hervor geht, so dass der Film gleichzeitig das Außenansehen der Firma positiv beeinflusst. Imagefilme als Produktvideo kommen dabei wie in unserem Beispiel oft auch ohne erklärende Texte oder Sprecherstimmen aus.

Auch beim Produktvideo kommt es auf das richtige Storytelling, eine gute Beleuchtung und ein gelungenes Zusammenspiel von Farbgebung, Perspektive, Musik und Schnitttempo an. Unser Imagefilm-Beispiel: Bei einem Produktvideo erwartet niemand, dass der Firmengründer erläutert, wie toll die neue Uhr von seiner Marke ist oder wie die Arbeitsbedingungen vor Ort sind. Es geht darum, was für ein Gefühl man hat, wenn man diese Uhr besitzt.

In anderen Fällen, bei denen es um ausgefallenere Produkte geht, die nicht so selbsterklärend sind wie die Uhren in unserem Diesel-Spot, kann eine Kombination aus Moment-Aufnahmen ohne Original-Ton und erklärenden Videointerviews eine passende Lösung für ein professionelles Produktvideo als Imagefilm sein. So wie das Testimonial vom Eishockeyspieler Christian Ehrhoff der im FIlm über seine Kunststoffeislaufbahn in seinem Keller berichtet…

Der Imagefilm auf der Messe

Imagefilme auf Messen sind ein ausgezeichnetes Marketingtool, denn bewegte Bilder sorgen nicht nur am Messestand selbst für Aufsehen und Aufmerksamkeit. Auch nach der Messe dienen sie Firmen und Unternehmen dazu, sich ihren Kunden zu präsentieren. Ein Film, der Ihr Unternehmen als Highlight einer internationalen Messe präsentiert, erzielt auch nach der Messe noch seine Wirkung. Der Artikel über die Imagefilme für Messen von Kreativfilm beschäftigt sich eingehend mit den Vorteilen und Einsatzmöglichkeiten vom Imagefilm für den Messeauftritt.

In unserem Beispielfilm sehen Sie übrigens, wie ein Imagefilm nicht nur für Aussteller auf Messen realisiert werden kann, sondern auch für den Messeveranstalter selbst…

Imagefilme für Startups

Für Startups ist es eine besondere Herausforderung, sich auf dem Markt zu platzieren und in der Öffentlichkeit für ein positives Image von ihrer Geschäftsidee zu sorgen. Gemeinsam mit meinem Team von Kreativfilm realisiere ich regelmäßig Imagefilme für Startups und weiß, welchen Stellenwert ein Imagefilm für ein Startup für die Platzierung auf dem Markt hat.

Ein Imagefilm ist eine tolle Gelegenheit für junge Firmen, Gründer und Startups, in kurzer Zeit ein professionelles Firmenportrait zu liefern die den User überzeugen. Wer heute in der Gründerszene aktiv ist, verfügt meist über ein weites Netzwerk und kann das Potential der sozialen Netzwerke für sich nutzen, um den Imagefilm zu verbreiten und kostengünstig auf das eigene Startup aufmerksam zu machen. Auch auf Gründerportalen und Crowdfundingseiten kommen immer mehr Imagefilme zum Einsatz.

Videos für Crowdfunding Kampagnen

Crowdfunding ist in den letzten Jahren eine beliebte Finanzierungs-Form geworden. Dementsprechend hart umkämpft ist der Markt. Wer eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf einer der großen Plattformen wie indiegogo oder kickstarter realisieren möchte, ist in jedem Fall gut beraten, im Vorfeld in ein professionelles Crowdfunding Video zu investieren. Das Crowdfunding-Video ist DIE Chance, sich den möglichen Investoren einprägsam und innovativ vorzustellen und sie von der eigenen Idee zu überzeugen. Dazu sind die audiovisuellen Medien geeigneter als trockene Texte, da nur sie viele Sinne des Betrachters gleichzeitig erreichen.

Crowdfunding Videos haben ein beachtliches Potential. Eines unserer Crowdfunding Videos hat 150.000 Euro von 150 Investoren erzielt! Da kann es sich schon mal lohnen, etwas Zeit und Energie in ein professionelles Video zu stecken! Zumal die Arbeit am Film mit einer Menge Spaß und Kreativität verbunden ist. Auch für die Unternehmen selbst.

Kosten für den Imagefilm

Nachdem Sie sich jetzt ein breites Bild über die Eigenschaften, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von Imagefilmen machen konnten, haben Sie sicherlich die Frage, mit welchen Kosten man für einen Imagefilm rechnen muss. Ich liste hier die einzelnen Posten einer Imagefilm Produktion aus. In dieser Form erstellen wir unsere Leistungsüberischt bzw. das sind die einzelnen Posten bei der es bei einer Angebotserstellung für einen Imagefilm ankommt. Sie können diese Aufzählung auch als Übersicht für Ihre Planungen sehen, ich hoffe ich kann damit einen ersten Einblick in die Struktur einer Videoproduktion geben.

  •  Vorproduktion

    Dazu zählen alle Dinge die der Videoproduzent im Vorfeld an Leistungen erbringen muss damit die Videoproduktion stattfinden kann. Konkret gehören hier die Leistungen der Planung, also z.B. die Erstellung eines Drehbuchs oder Drehplans. Für Imagefilme erstelle ich mit meinem Team immer auch Konzeptvorschläge um unseren Kunden einen ersten Eindruck zum Ablauf und der Story des Imagefimes zu geben. Weitere Kosten die hier anfallen könnten sind z.B. Büroauslagen, Stunden in der Planung (z.B. damit der Produzent das Team für die Dreharbeiten zusammen stellen kann). Auch die Buchung einer möglichen Location oder das Einholen einer Drehgenehmigung fällt unter diesen wichtigen Punkt. Die Kosten sind sehr schwer abzuschätzen und richten sich je nach Umfang des Aufwands und der größe der Produktion. Manche Mediaagenturen lassen sich für den s.g. „Pitch“ auch den ersten Konzeptentwurf bezahlen. Tagessätze liegen geschätzt bei ca. €500,- bis 1.000,- pro kreativen Kopf.

  • Dreharbeiten

    Hierzu zählt zum einen das technische Personal, dazu zählen im wesentlichen die Posten: Regie, Kamera, Ton, Assistenz und weitere Produktionshelfer. Auch die Posten Maske und Kostüm – vergleichbar wie beim Film – fallen unter diesen Punkt. Viele kleinere Drehs kommen jedoch ohne die beiden letzten genannten Posten aus. Des weiteren zählt der s.g. „Cast“, also die Schauspieler hierzu. Wenn ein Schaupspieler über eine Modelagentur gebucht wurde kann man mit Preisen ab ca. €800,- und dem zusätzlichen Buyout für die Agentur rechnen. Das Buyout bezieht sich auf die Verwertung. Bei TV und Kinoproduktionen liegt dieser Wert meist bei üblichen 100% des Preises für den Schaupspieler + 20% Agenturprovision.
    Technik – zu den Dreharbeiten kommen auch die Kosten für das benötige Equipment- oft setze ich als Kameramann bei Imagefilmen 4 Kameratechnik ein. Dazu haben wir bereits einen sehr ausführlichen Artikel im Blog verfasst – zur „Videoproduktion in 4K„. Neben der Kamera wird ein professionelles Tonset, sowie Ausleuchtung benötigt. Der Posten „Licht“ wird bei professionellen Produktionen durch den Beleuchter (Jobbezeichnung) besetzt. D.h. der Beleuchter ist die Zwischenstelle zwischen Kameramann und dem gesamten Set und sorgt für ein passendes Filmlicht und Ausleuchtung.

  • Post Produktion

    Zu diesem Posten zählen alle Dinge die in der Nachbearbeitung anfallen. Der Cutter mit Schnittplatz und der benötigten Hard- und Software. Das s.g. Color Grading, die Erstellung von Titeln und die Tonmischung sind auch Posten die zur Nachbearbeitung zählen. Hier rechnet die Produktionsfirma üblicherweise in Tagessätzen ab. Je nach Korrekturwünschen und Aufwand liegt der Tagessatz bei ca. €750,- für den Schnittplatz inkl. Cutter. Nicht enthalten sind i.d.R. aufwendige Animationen oder s.g. Motion Design. Einen Eindruck der Leistungen aus unserer Schmiede gibt der Artikel zu unseren Schnittplätzen.

  • Verwertung und Verbreitung

    Immer wieder stelle ich in Gesprächen mit meinen Kunden fest, dass die Kosten das die Kosten für die Verbreitung eines Imagefilmes nicht bedacht wurde. Hier gibt es neben den Anzeigen im Social Media auch Möglchkeiten den Imagefilm für Google und andere Suchmaschinen zu optimieren. Ich habe unseren Kunden bereits beratend geholfen. Oftmals wird hierfür auch eine externe Agentur hinzugezogen. Meine Erfahren waren hier leider nicht immer positiv, daher rate ich hier lieber zu einer konkreten Empfehlung. Für den ersten Schritt habe ich in unserem Blog eine Anleitung für Vimeo kostenlos herausgegeben. Es ist ein spannender Arikel der in 2 Teilen umfangreich erklärt wie Sie den ersten Videokanal auf Vimeo selbst erstellen können.

Beispiele für Ihren Imagefilm

Weitere Referenzen unserer Filmproduktionen finden Sie in unserem aktuellen Portfolio. Hier finden Sie Beispiele, wie Ihr Imagefilm aussehen könnte. Natürlich ist jeder Imagefilm sehr individuell und stellt immer ein persönliches Portrait einer Firma oder eines Unternehmens dar. Wenn Sie sich noch unsicher sind, in welche Richtung Ihr Imagefilm gehen sollte, machen Sie sich keine Sorgen! Wir freuen uns immer, wenn Kunden uns frühzeitig kontaktieren. So können wir gemeinsam die Kernidee herausarbeiten und der Frage nachgehen, was Ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Gemeinsam realisieren wir einen Imagefilm für Ihr Unternehmen, das Sie und Ihre potentiellen Kunden überzeugt. Haben Sie noch Fragen zu meinem Artikel? Dann freue ich mich auf Ihre Fragen.